löwenmäulchen anzucht

vermehrung

löwenmäulchen lassen sich ohne viel aufwand aus samen anziehen. die aussaat kann im mai direkt im beet erfolgen. eine höhere ausbeute erzielt man aber, wenn man die pflanzen im haus vorzieht. damit beginnt man anfang april.

löwenmäulchen-samen

das saatgut ist vom frühjahr bis in den herbst in bau-/gartencentern oder im supermarkt zu erhalten.

die ca. einen zentimeter großen samen werden nur auf das zuvor angefeuchtete anzuchtsubstrat – z. b. handelsübliche blumen- oder kakteenerde – gelegt und leicht angedrückt. da es sich bei antirrhinum majus um einen kaltkeimer handelt, müssen sie nach der aussaat stratifiziert werden. dafür platziert man den topf für sieben bis zehn tage im gemüsefach des kühlschranks. anschließend stellt man ihn an ein sonniges fenster.

löwenmäulchen keimt

bei temperaturen zwischen 18 und 25 grad beträgt die keimdauer vier bis sieben tage. der topf muss nicht abgedeckt werden. um das antrocken der erde zu vermeiden, belässt man während der ersten woche etwas wasser im untersetzer.

sämlinge

sobald alle samen aufgegangen sind, hält man die erde nur noch gleichmäßig feucht. der ideale standort für die aufzucht ist sonnig und hell, bei temperaturen zwischen 18 und 25 grad.

pikieren (vereinzeln) kann man die jungpflanzen ab einer höhe von fünf zentimetern. damit sie buschig wachsen, schneidet man die triebspitzen ab.